Der Verein hat folgenden Zweck:

  1. Naturschutzbestrebungen fördern und unterstützen unter spezieller Berücksichtigung des Vogelschutzes

  2. Bestehende naturnahe Lebensräume für Tiere und Pflanzen erhalten und neue schaffen

  3. Geeignete Nistgelegenheiten für Vögel betreuen und neue einrichten

  4. Versammlungen, Vorträge, Exkursionen und Ausstellungen organisieren und durchführen

Gib hier deine Überschrift einDas Naturschutzgebiet Aachmündung

Pflegeeinsätze

An vier bis fünf Arbeits- und Besuchstagen pro Jahr im Naturschutzgebiet werden unter der Leitung von Emil Gsell diverse Pflegearbeiten mit freiwilligen Helfern, sowie an zusätzlichen Tagen mit Schulklassen und anderen Gruppen durchgeführt.

Bäume, Hecken und Brombeersträucher zurückschneiden, das Mähen der Wiesen und das Abtransportieren des Schnittgutes gehören zu den häufigsten Arbeiten.

Die Uferzone muss regelmässig von Schwemmgut und Unrat gereinigt werden und laufend sind neue Kleinstrukturen zu erstellen.

Unser Insektenhaus

Für verschiedene Insektenarten lassen wir das ganze Jahr über punktuell viele Pflanzenstengel stehen, dazu auch Totholz und offene Bodenstellen. Zusätzlich haben wir ein Insektenhaus aufgestellt: in Holzscheite sind Löcher gebohrt mit Durchmessern von 2 – 12 mm. Bevorzugt werden 5 mm – Löcher in Weichhölzern. Schon nach 2 Wochen sind Wildbienen eingezogen. Die grösseren Zwischenräume sind mit Schilfhalmen gefüllt. Weiter können auch Sonnenblumenstengel, tonsandiges Erdgemisch und Holunderäste für Wildbienen oder Holzwolle für den Ohrwurm etc. verwendet werden.

Gib hier deine Überschrift einHochlandrinder als fleissige Helfer

Als Versuch liessen wir im Herbst 2008 zum ersten Mal Hochlandrinder – zwei Kühe und einen Stier – im Gebiet weiden. Die Hochlandrinder sollen zum Einen konkurrenzstarke Pflanzen in Schach halten und zum Andern für zusätzliche Strukturvielfalt sorgen. Die Tiere verändern den Lebensraum so langsam, dass sich die meisten Lebewesen anpassen können. Weil die Verbuschung verhindert wird, ist es in Bodennähe wärmer, was die Vielfalt von Pflanzen und Tieren fördert. Profiteure sind unter anderem Vögel und Amphibien, welche wir besonders fördern wollen.

Bald zeigten sich erste Erfolge und wir beschlossen, die Wiesenflächen im Naturschutzgebiet weiterhin auf diese Art pflegen zu lassen. Seither wird das Naturschutzgebiet jeden Sommer von Hochlandrindern beweidet.

Statuten VNSRo

 

 

Impressum:

Bilder und Text: Vogel und Naturschutz Romanshorn, 8590 Romanshorn

Technik: Linus Spitz, 8134 Adliswil

Unterhalt: Isabelle Pfäffli, 079 444 49 31