Biebersichtung an der Aach 2018

" Erde im Fokus" 2018

Vor kurzem ging im Kino Roxy, in Romanshorn die Verandstaltung „Erde im Fokus“ von statten.

Der Anlass wurde am Tag von Schulklassen besucht. Die Filme kammen bei den Kindern sehr gut an. Sie waren begeistert und werden wieder kommen.

Da die Veranstaltung ein Erfolg war, wissen wir schon jetzt dass wir nächstes Jahr wieder einen Kinoabend organisieren werden.

Das Naturschutzgebiet Aachmündung

Pflegeeinsätze

An vier bis fünf Arbeits- und Besuchstagen pro Jahr im Naturschutzgebiet werden unter der Leitung von Emil Gsell diverse Pflegearbeiten mit freiwilligen Helfern, sowie an zusätzlichen Tagen mit Schulklassen und anderen Gruppen durchgeführt.

Bäume, Hecken und Brombeersträucher zurückschneiden, das Mähen der Wiesen und das Abtransportieren des Schnittgutes gehören zu den häufigsten Arbeiten.

Die Uferzone muss regelmässig von Schwemmgut und Unrat gereinigt werden und laufend sind neue Kleinstrukturen zu erstellen.

Unser Insektenhaus

Für verschiedene Insektenarten lassen wir das ganze Jahr über punktuell viele Pflanzenstengel stehen, dazu auch Totholz und offene Bodenstellen. Zusätzlich haben wir ein Insektenhaus aufgestellt: in Holzscheite sind Löcher gebohrt mit Durchmessern von 2 – 12 mm. Bevorzugt werden 5 mm – Löcher in Weichhölzern. Schon nach 2 Wochen sind Wildbienen eingezogen. Die grösseren Zwischenräume sind mit Schilfhalmen gefüllt. Weiter können auch Sonnenblumenstengel, tonsandiges Erdgemisch und Holunderäste für Wildbienen oder Holzwolle für den Ohrwurm etc. verwendet werden.

Hochlandrinder als fleissige Helfer

Als Versuch liessen wir im Herbst 2008 zum ersten Mal Hochlandrinder – zwei Kühe und einen Stier – im Gebiet weiden. Die Hochlandrinder sollen zum Einen konkurrenzstarke Pflanzen in Schach halten und zum Andern für zusätzliche Strukturvielfalt sorgen. Die Tiere verändern den Lebensraum so langsam, dass sich die meisten Lebewesen anpassen können. Weil die Verbuschung verhindert wird, ist es in Bodennähe wärmer, was die Vielfalt von Pflanzen und Tieren fördert. Profiteure sind unter anderem Vögel und Amphibien, welche wir besonders fördern wollen.

Bald zeigten sich erste Erfolge und wir beschlossen, die Wiesenflächen im Naturschutzgebiet weiterhin auf diese Art pflegen zu lassen. Seither wird das Naturschutzgebiet jeden Sommer von Hochlandrindern beweidet.

Zeitungsartikel

2013

  1. -20.12.2013 – Naturschutz mit Idealisten (Arbeitseinsatz NSG) 20.12.2013_Seeblick_51_13.pdf
  2. -20.09.2013 – 800 Pflanzen auf 400 Meter (Heckenexkursion) 20.09.2013_Seeblick_38_13.pdf
  3. -16.08.2013 – Einsatz für die Natur (Standaktion Jeanne / Anouk) 16.08.2013_Seeblick_31_13.pdf
  4. -28.06.2013 – Ausgraben und ausreissen (Neophytenbekämpfung)28.06.2013_Seeblick_26_13.pdf
  5. -31.05.2013 – Hin zum Naturgarten (Naturgartentag 2013) 31.05.2013_Seeblick_22_13.pdf
  6. -15.03.2013 – Etwas bewegen für die Natur (Bericht zur GV 2013)15.03.2013_Seeblick_11_13.pdf
  7. -08.03.2013 – Mit Fäustel und Setzer (Trockenmauerbaukurs) 08.03.2013_Seeblick_10_13.pdf
  8. -11.01.2013 – Mehr Lebensraum für alle! (Wildtiere und Wintersport) 11.01.2013_Seeblick_02_13.pdf